Zum Inhalt springen
Startseite » Bad & Dusche » Barrierefreies Badezimmer – Was bei der Planung wichtig ist

Barrierefreies Badezimmer – Was bei der Planung wichtig ist

Bei vielen Best Agern steht ein barrierefreies Bad auf der To-Do-Liste. Die Bedürfnisse ändern sich, die Ansprüche aber nicht.

Ein barrierefreies Bad sollte rutschfeste Böden, eine bodenebene Dusche, ausreichend Bewegungsraum und Haltegriffe bieten. Eine erhöhte Toilette, gut platzierte Beleuchtung und barrierefreie Armaturen sind ebenfalls wichtig. Aber auch das Design ist wichtig, genauso wie die Möglichkeit, das Bad ohne großen Aufwand „in Schuss“ halten zu können.

Für Menschen mit Behinderung gelten bei der Planung eines barrierefreies Bad die Grundlagen der DIN-Norm 18040. Darin ist zum Beispiel geregelt, dass die Bewegungsfläche vor dem Waschplatz oder der Toilette 120×120 Zentimeter beträgt.

Der Boden

Keramikfliesen bieten eine Vielzahl von Designoptionen für jeden gewünschten Stil im Badezimmer. Von zeitlosen Natursteinoptiken wie Marmor oder Trias über schlichte Betonoptiken bis hin zu dekorativen floralen Mustern in großen Formaten. Besonders wichtig ist die Auswahl der Oberfläche für ein altersgerechtes Badezimmer. Rutschhemmende Fliesen bieten auch bei feuchten Böden eine sichere Stand- und Trittsicherheit. Zusätzlich kann eine Fußbodenheizung installiert werden, um im Winter ein angenehmes Raumklima zu schaffen und den Boden schnell zu trocknen.

Die Dusche

Bodenebene Duschen sind elegant, komfortabel, leicht zu reinigen und von Natur aus barrierefrei. Eine durchgehende Gestaltung mit Fliesen integriert den Duschbereich optisch und funktional ins Badezimmer. Komplett geflieste, fest eingebaute Sitzbänke ersetzen Duschsitze und dienen vorübergehend als Ablage oder zum Hinsetzen beim Abtrocknen. Wandnischen bieten eine elegante Lösung als Ablage für Kosmetikartikel und vermeiden die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Duschregale. Für zusätzlichen Komfort können thermostatische Armaturen installiert werden, um eine konstante Wassertemperatur zu gewährleisten, und eine Regendusche bietet ein luxuriöses Duscherlebnis.

Der Waschplatz

Eine geflieste Wand schützt den Waschplatz vor Verschmutzungen und lässt sich leicht reinigen. Wandarmaturen sehen nicht nur ansprechend aus, sondern bieten auch funktionale Vorteile. Waschtische können ohne Einschränkung der Raumtiefe geplant werden, da keine Hahnlochbank benötigt wird. Die Reinigung des Beckens wird erleichtert, da keine umständliche Reinigung um die Wasserarmatur herum erforderlich ist. Eine durchdachte Planung des Waschplatzes ermöglicht es, den Unterschrank bei Bedarf zu demontieren und das Waschbecken im Sitzen zu nutzen. Zusätzlich können beleuchtete Spiegel installiert werden, um den Waschplatz funktionaler und ästhetisch ansprechender zu gestalten.

Das WC

Wandhängende WCs ohne Spülrand sind heutzutage fast Standard. Sie sind leichter zu reinigen als bodenstehende Toiletten, da sowohl das WC-Becken als auch die Bodenfliesen unter der Toilette leicht zugänglich sind. Eine geflieste Wandgestaltung erleichtert die Reinigung und sorgt für eine hygienische Oberfläche rund um das WC. Eine Höhenverstellung des WC-Sitzes ermöglicht es, die Toilette an individuelle Bedürfnisse anzupassen, und eine berührungslose Spülung trägt zur Hygiene bei.