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Aromatherapie zu Hause: Wie naturreine Öle im Alltag helfen

Ob Gelenkschmerzen, Husten oder trockene Haut – ätherische Öle helfen bei zahlreichen Problemen im Alltag. Die Öle vermögen die Stimmung aufzuhellen, sie sorgen für mehr Wohlbefinden und schenken Lebensqualität.

Erfrischende Zitrus-, liebliche Blüten- oder erdige Wurzeldüfte: Die Aromatherapie beruht ganz auf den heilsamen Kräften naturreiner ätherischer Öle. Die kostbaren pflanzlichen Essenzen entfalten ihre positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele und bieten ein Verwöhnerlebnis dank der Düfte der Natur. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich individuell eine geeignete Aromatherapie-Mischung zu kreieren, z.B. als Gesichtsöl, Gesichtswasser, Dampfbad, Massage- oder Körperöl, Bade-, Saunamischung, Kompresse oder Naturparfum und selbst angerührte Duftmischungen zur wohltuenden Raumbeduftung.

Löst innere Anspannung

Ätherische Öle sollten immer von höchster Qualität sein. Sie sollten genuin, authentisch, unverfälscht und sortenrein sein. Naturreine Öle sind daher absolut naturbelassen und unverändert, enthalten nur das Öl ihrer Stammpflanze, keine synthetischen Zusätze und werden nicht mit anderen Ölen gestreckt.

Hauptsächlich werden Düfte über das Unterbewusstsein wahrgenommen. Dennoch passiert etwas in unserem Kopf. Zitrusfrüchte wie Orange, Mandarine oder Grapefruit haben beispielsweise eine erfrischende Wirkung. Sie heben die Lebenslust und verbreiten gute Laune.

Der blumig-krautige Duft des Lavendels wirkt ausgleichend und löst innere Anspannung. Aromen können also unmittelbare Empfindungen und Erinnerungen aktivieren, denn „wegriechen“ geht nicht. Auch in der Naturkosmetik entfalten diese kostbaren Aromen ihren Duft und ihre Wirkung.

Ätherische Öle sind Konzentrate, daher sollten Sie sie niemals verdünnt anwenden, sondern für die Hauptpflege stets mit einem Basisöl vermischen.

Wichtige Tipps für die richtige Anwendung:

  • Erhöhen Sie niemals die angegebene Dosis
  • Ätherische Öle niemals pur schlucken
  • Zitrusessenzen sind photosensibilisierend, d.h. setzen Sie sich nicht der Sonne aus, wenn Sie Zitronen-, Orangen-, Mandarinen-, Grapefruit- oder Bergamottessenz angewendet haben. Es könnten sich dauerhaft Flecken auf Ihrer Haut bilden.
  • Wenden Sie ätherische Öle weder bei Babys noch bei Kindern bis zu sieben Jahren innerlich an.
  • Wenden Sie ätherische Öle bei Schwangeren sowie bei alten und kranken Menschen nur nach Rücksprache mit dem Arzt und im Zweifel nicht an.

Aromatherapie: Die richtige Dosierung

Naturreine ätherische Öle wirken entspannend, belebend oder sinnlich stimulierend. So dosieren Sie die Tinkturen richtig.

Auf der Haut 

1. Tragen Sie höchstens 2 Tropfen pures Öl auf einer kleinen Fläche auf: die Innenseite der Handgelenke, Solarplexus etc.

2. Für eine Massage des Bauches, des Rückens oder anderer großer Hautflächen verdünnen Sie 10 Tropfen ätherisches Öl mit 100 ml pflanzliches Öl.

3. Für ein Fußbad oder Handbad nehmen Sie bis zu 6 Tropfen ätherisches Öl, für ein Sitzbad oder Vollbad bis zu 10 Tropfen.

Zum Einnehmen

Rechnen Sie einen Tropfen pro 10 kg Ihres Körpergewichts pro Tag. Wenn Sie etwa 60 kg wiegen, macht das also 6 Tropfen auf den Tag verteilt, zum Beispiel 2 Tropfen morgens, 2 mittags und 2 abends.