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Kühler duschen, wenn draußen die Temperaturen sinken

Bevor die Temperaturen wieder sinken, könnte man sich schon mal an eine kältere Dusche gewöhnen. Kühler zu duschen ist nicht nur hautschonender, sondern unterstützt auch die Wärmeregulierung des Körpers, stärkt das Immunsystem und spart Energie.

Im Herbst und Winter kann es sinnvoll sein, die Wassertemperatur beim Duschen leicht nach unten zu regeln. Ein Grund dafür ist der Schutz der Haut: Kalte Luft und Heizungsluft im Winter können die Haut austrocknen und reizen. Heißes Duschen verstärkt diesen Effekt, da es die natürlichen Hautöle entfernt und die Hautschutzbarriere schwächt. Kühleres Duschen (um die 32–35 Grad) schützt die Haut besser und hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren, was besonders im Winter wichtig ist, um trockene und rissige Haut zu vermeiden.

Immunabwehr stärken

Zusätzlich kann kühleres Wasser das Immunsystem anregen, da der Körper durch den kurzen Kältereiz zu einer Art „Abhärtung“ gezwungen wird. Dies fördert die Durchblutung und die Produktion von weißen Blutkörperchen, die wichtig für die Immunabwehr sind. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der Erkältungen häufiger auftreten, kann dieser Effekt unterstützend wirken.

Ein weiterer Vorteil ist die Wärmeregulierung des Körpers. Nach einer heißen Dusche fühlen wir uns oft besonders warm, jedoch hält dieser Effekt nicht lange an, da der Körper sich nach dem heißen Wasser selbst herunterkühlt. Mit einer lauwarmen oder kühleren Dusche bleibt die Körpertemperatur stabiler, und man friert weniger, wenn man nach draußen geht. Auch für den Kreislauf ist dies schonender, denn im Winter wird das Herz-Kreislauf-System durch die kalte Umgebungsluft und die Temperaturschwankungen schon stärker beansprucht. Sehr heißes Duschen kann den Kreislauf zusätzlich belasten, weil die Blutgefäße sich erweitern und der Blutdruck sinken kann.

Geld sparen pro Duschvorgang

Schließlich hilft das kühle Duschen auch, Energiekosten zu senken. Da das Erhitzen von Wasser einer der größten Energieverbraucher im Haushalt ist, besonders im Winter, kann etwas kühler zu duschen dabei helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren. Insgesamt bietet das kühle Duschen in der kalten Jahreszeit also einige Vorteile: Es schont die Haut, unterstützt die Wärmeregulierung des Körpers, stärkt das Immunsystem und spart Energie – und das bei einer angenehmen, lauwarmen Wassertemperatur von etwa 32–35 Grad, die den Körper nicht unnötig stresst. Wer sich zum Beispiel bei 35 statt bei 38 Grad berieseln lässt, spart pro Dusche rund 6 Cent.