Die Masse der Bäder in Deutschland ist gerade einmal sechs Quadratmeter groß. Doch 75 Prozent der Bundesbürger betrachten ihr Bad als Wohlfühl-Zentrum.
Doch gerade im kunterbunten Minibad, wo Handtücher, Zahnbürste, Föhn und Duschbad nur kunstvoll gestapelt Platz finden, fällt es schon schwer, optisch zur Ruhe zu kommen. Wer in einer Mietwohnung keine baulichen Veränderungen vornehmen darf, kann aber oft schon mit einem kleinen Bad-Tuning, für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
Der erste Schritt: Entrümpeln. Nur was wirklich täglich gebraucht wird, sollte im Bad offen griffbereit liegen. Vieles lässt sich sogar ganz aus dem Bad verbannen. So finden etwa Platz raubende Berge von Wechsel-Handtüchern auch im Schlafzimmerschrank Platz.
Zwei bis drei möglichst nicht in Augenhöhe angebrachte offene Ablagen im Bad genügen. Was sonst noch im Feuchtraum bleiben soll, lässt sich in Platz sparenden Unterschränken verstauen. Auch schmale hohe Schränke und Rolltrollies sind für kleine Bäder interessant.
Badezimmermöbel müssen nicht mehr einfach nur nach funktionalen Badezimmermöbeln aussehen. Die Wohntrends aus den übrigen Wohnräumen setzen sich im Bad fort. So werden Möbel mit den verschiedensten Oberflächen von Lack bis Holzlammelle mittlerweile in spritzwassergeschützten Varianten angeboten.
Helle Farben sind in kleinen Bädern Trumpf. Bei der Fliesenauswahl empfiehlt Wischmann darauf zu achten, dass Boden- und Wandfliese eine Einheit bilden. Bei der Duschabtrennung bietet der Fachhandel zahlreiche Platz sparende Faltmechanismen. Das Material der ersten Wahl ist Glas. Spiegel und Beleuchtung setzen das kleine Bad effektvoll in Szene.
Bei der Lampen- und Materialauswahl sollte man sich im Vorfeld ein Bild davon machen, wie sie zusammenwirken. Neben Flutern als Oberlicht ist eine indirekte Beleuchtung am Spiegel wichtig.
Und zu guter Letzt: Schattenwirkung vermeiden. So wird nicht nur der kleinste Raum, sondern auch der Badbesitzer bestens ins rechte Licht gesetzt.
