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Zusammenziehen – und dann die Frage: Wie lässt sich ein gemeinsames Bad einrichten?

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Unabhängig davon, wie unterschiedlich die Stilwelten unserer Badezimmer sind, eines vereint sie doch alle: Männer und Frauen wünschen sich in ihrem Bad heute ihr eigenes Refugium für die tägliche Pflege.

Den Herren geht es oft weniger um ein dekoratives, sinnliches Bad, sondern eher um ein reduziertes, natürliches und edles Interieur. Ganz männlich steht die Praktikabilität und Technik ganz vorne im Katalog der Wünsche. Das schließt jedoch eine angenehme, wohnliche Umgebung keineswegs aus. Schwarz, Weiß und Grau, häufig kontrastiert mit warmen Holztönen sowie glatten Oberflächen, die sich leicht reinigen lassen, sind hier ebenso will kommen wie ein zeitloses Mobiliar. Vor allem mit Schwarz verhält es sich wie so oft in der

Badezimmer teilen – Tipps für Paare

Ein gemeinsames Badezimmer zu teilen kann eine Herausforderung sein, besonders wenn es darum geht, die Bedürfnisse und Vorlieben beider Partner zu berücksichtigen. Hier sind fünf wichtige Punkte, um sicherzustellen, dass sowohl Frau als auch Mann ihre eigene Individualität leben können:

1. Getrennte Aufbewahrungsmöglichkeiten

  • Individuelle Schubladen und Regale: Sorgen Sie dafür, dass jeder seinen eigenen Bereich für persönliche Pflegeprodukte hat. Getrennte Schubladen oder Regale helfen, Verwechslungen zu vermeiden und jeder kann seine Produkte ordentlich und griffbereit aufbewahren.
  • Personalisierte Körbe oder Behälter: Verwenden Sie unterschiedliche Farben oder Designs für Körbe und Behälter, um die Produkte klar zu trennen und eine persönliche Note zu verleihen.

2. Personalisierter Spiegelbereich

  • Separate Spiegel: Wenn der Platz es zulässt, installieren Sie zwei separate Spiegel. Dies ermöglicht beiden, sich gleichzeitig und in Ruhe fertigzumachen.
  • Individuelle Beleuchtung: Stellen Sie sicher, dass die Beleuchtung individuell angepasst werden kann, sei es durch dimmbare Lichter oder separate Lichtquellen für jeden Bereich.

3. Eigenes Zubehör und Accessoires

  • Personalisierte Handtücher und Badematten: Nutzen Sie unterschiedliche Farben oder Muster, um Handtücher und Badematten klar zu unterscheiden. Dies hilft nicht nur, Verwechslungen zu vermeiden, sondern bringt auch persönliche Akzente ins Badezimmer.
  • Eigene Badaccessoires: Jeder sollte seine eigenen Zahnbürstenhalter, Seifenspender und andere kleine Accessoires haben, die seinen Stil widerspiegeln.

4. Flexible Nutzung des Raums

  • Zeitpläne und Absprachen: Legen Sie Zeitpläne fest, die beiden Partnern genügend Raum und Zeit im Badezimmer bieten. Absprachen können helfen, den Morgenstress zu minimieren und sicherzustellen, dass jeder ausreichend Zeit für seine Routinen hat.
  • Multifunktionale Möbel: Nutzen Sie Möbelstücke, die verschiedene Funktionen erfüllen können, wie zum Beispiel eine Bank mit Stauraum, um den Raum effizient zu nutzen und gleichzeitig persönliche Gegenstände zu verstauen.

5. Dekoration und persönliche Note

  • Gemeinsame Dekoration mit individuellem Touch: Finden Sie einen gemeinsamen Stil für das Badezimmer und ergänzen Sie ihn mit persönlichen Dekoelementen, wie zum Beispiel Bildern, Pflanzen oder kleinen Kunstwerken, die den individuellen Geschmack jedes Partners widerspiegeln.
  • Freiraum für persönliche Gegenstände: Schaffen Sie Platz für persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke, die den Raum für jeden Partner individuell gestalten und ihm eine persönliche Note verleihen.

Raumplanung für Privatsphäre

Die gesamte Ausstattung inklusive Raumplanung zollt den unterschiedlichen Bedürfnissen Aufmerksamkeit: einerseits Privatsphäre, andererseits Kommunikation vor allem, wenn das Bad gemeinsam genutzt wird. Es gibt breite Duschtassen mit zwei Duscharmaturen, getrennte Waschtische, diean unterschiedlichen Wänden jedem einen in dividuellen Rückzugsort bieten, und verschiedenartige Hoch- und Waschtischschränke für persönliche Accessoires.

Mehr lesen: Badezimmer richtig planen

Eine der größten Strömungen moderner Badeinrichtung ist der Wunsch nach einem Mix aus Tradition und die Suche nach Qualität und Glaubwürdigkeit. Nicht umsonst feiert heute die klassische Nassrasur ihr Comeback und wird als tägliches Erlebnis zum essenziellen Ritual. In vollendetem, exklusivem Design zeigen sich heute Rasierpinsel, Seife und Klinge zwischen eleganter Modernität und einem Hauch von Vintage.

Schminkplätze der Frau werden heute wieder häufig ins Schlafzimmer verlegt. Anstelle eines wasserver schwendenden Pools für zwei – so hat sich beispielsweise die renommierte Designerin Patricia Urquiola ausgedacht – könnte man sich selbst in einem großzügigen Wohnbad auf eine freistehende, schmal taillierte Wanne beschränken. Schließlich bevorzugt meist lediglich die Frau das klassische Wannenbad. Und während sie sich den warmen Wogen ihres Bades hingibt, genießt er vielleicht in der Zwischenzeit lieber in einem Separee das spritzige Duschvergnügen.