Der sanfte Genuss beginnt schon beim Handtuch-Kauf. Die Grundregel lautet: Je dicker der Stoff, desto weicher das Abtrocknen.
Greifen Sie schon im Geschäft zu: Je dichter der Frotteeflor, desto länger haben sie Schmusewolle. Für dickste Frotteetücher werden bis zu 340 Gramm Baumwolle pro Quadratmeter verarbeitet, weniger als 280 Gramm sollten Flauschfans meiden. Das Gewicht steht am Aufhänger.
Für bekennende Luxus-Liebhaber empfiehlt sich englisches Frottee aus indischer Baumwolle, das eine etwas aufnahmefähigere Struktur hat als das bei uns übliche Naturmaterial aus Marokko und Ägypten.
Richtig waschen
Sauber wird das Handtuch schon bei 40 Grad, rein von Bakterien erst bei 60 Grad. Vorsicht mit Farbe, Mustern oder gewebten Monogrammen, denn die bluten bei hohen Temperaturen gern aus. Ärger vermeiden Sie mit unifarbigen Varianten.
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Weichspüler erhöhen zwar den Schmusefaktor, versiegeln jedoch die Fasern und machen sie wasserabweisend. Wer auf Nummer kuschelsicher gehen will, sollte für reichlich Bewegung im Trockner oder an der frischen Luft sorgen – dadurch richten sich die durch Waschen gepressten Faserschlaufen wieder auf.
Lassen Sie Handtücher am besten an der frischen Luft trocknen. Der Luftzug verhindert, dass die Fasern zu stark erstarren. Schütteln Sie die Handtücher nach dem Trocknen gut aus, damit sich die Fasern auflockern. Wenn Sie drinnen trocknen, sorgen Sie für regelmäßiges Stoßlüften.
Abschied vom Handtuch
Gegen Fusselbildung und Gewichtsverlust gibt es kein Mittel. Nach etwa 100 Wäschen haben die meisten Handtücher ihre Schuldigkeit getan.
