Bei 37 Grad zu duschen ist optimal, weil das der Körpertemperatur entspricht. Aber ist das auch ratsam, wenn das Thermometer im Sommer draußen ebenfalls hohe Temperaturen anzeigt?
Die Wassertemperatur bei Baden oder Duschen sollte nicht weit über der Körpertemperatur von ca. 37°C liegen, um die Haut nicht zu stark zu belasten. Eine Wassertemperatur zwischen 37°C und 40°C wird oft als angenehm empfunden. Warme Duschen können entspannend sein und helfen, Muskelverspannungen zu lösen.
Eine Wassertemperatur zwischen 20°C und 30°C kann erfrischend wirken, besonders in heißen Sommermonaten. Kühle Duschen können die Durchblutung anregen und sind oft besser für die Haut, da sie weniger austrocknend wirken. Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Bedingungen, wie z.B. Herz-Kreislauf-Problemen, sollten aber starke Ausschläge und extreme Temperaturen vermeiden und im Zweifel ihren Arzt dazu befragen.
Warum schwitze ich nach dem Duschen gleich wieder?
Wer zu heiß duscht, erhitzt den Körper stark. Nach dem Duschen muss er die überschüssige Wärme abgeben, was zu Schwitzen führt. Zudem erzeugt das Duschen Dampf und erhöht die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer. Diese feuchte Umgebung erschwert es dem Schweiß, zu verdunsten, weshalb man sich weiterhin verschwitzt fühlt.
Wenn man sich nach einer heißen Dusche nicht ausreichend abkühlt, bleibt der Körper überhitzt und man schwitzt weiter. Ein weiterer Faktor kann der Temperaturunterschied sein: Wenn das Badezimmer warm ist und man in einen kühleren Raum geht, kann der Körper Schweiß produzieren, um die Temperatur zu regulieren.
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Auch enge oder nicht atmungsaktive Kleidung kann das Schwitzen nach dem Duschen verstärken, da die Wärme nicht gut abgegeben werden kann. Schließlich spielen auch physiologische Faktoren eine Rolle, da manche Menschen von Natur aus eine höhere Schweißproduktion haben.
Was kann ich tun, um nach der Dusche nicht zu schwitzen?
Um das Schwitzen nach dem Duschen zu reduzieren, gibt es einige Tipps: Man sollte lauwarm duschen, um den Körper nicht zu überhitzen. Eine gute Belüftung im Badezimmer hilft, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Dazu am besten in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend duschen, wenn durch das Fenster kühlere Luft einströmen kann.
Wenn kein Fenster vorhanden ist, die Badezimmertür offen stehen lassen, damit sich die Luftfeuchtigkeit mit der trockeneren Luft aus anderen Zimmern der Wohnung austauschen kann. Auch ein Ventilator – an der Tür platziert – kann hierbei unterstützen. Generell hilt ein Luftentfeuchter, um die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer zu senken.
Beende deine Dusche mit einer kurzen kalten Dusche, um den Dampfausstoß zu reduzieren und die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer zu minimieren. Das kühlt auch den Körper und schließt die Poren. Es ist auch hilfreich, den Körper nach dem Duschen ein paar Minuten in der kühleren Luft abkühlen zu lassen, bevor man sich anzieht.
